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Gänsesäger
Mergus merganser

Der Gänsesäger besiedelt Eurasien und Nordamerika, wobei er vor allem Seen und flachen Flussläufen bevorzugt. In der Schweiz gibt es 400 bis 600 Brutpaare, im Winter finden sich zudem Gäste aus dem Norden ein. Als Höhlenbrüter zeigen sich die Säger bei der Nestsuche kreativ und anpassungsfähig. Ihre Nester sind gelegentlich auch in Kirchen, unter Bootshäusern oder gar in alten Ausflussrohren zu finden. Nach dem Schlüpfen verlassen die Küken sofort das Nest und flattern mit ihren Flügelstümpfen unbeholfen ins Wasser. Die Jungen wachsen schnell heran und können schon nach einigen Tagen selbstständig schwimmen und tauchen.

Die Säger haben einen schlanken, hakenförmigen Schnabel, bei dem die Spitze nach unten gebogen ist. Der Körper des Gänsesägers ist weissgrau, die Kopfbefiederung des Weibchens rotbraun, die des Männchens schwarz-grün schillernd. Im Sommer sieht das Männchen dem Weibchen zum Verwechseln ähnlich, nur während der Paarungszeit (Winter bis Frühling) legt das Männchen sein grünlich schimmerndes Prachtgefieder an.

Als Höhlenbrüter zeigen sich die Säger bei der Nestsuche kreativ und anpassungsfähig. Ihre Nester sind gelegentlich auch in Kirchen, unter Bootshäusern oder gar in alten Ausflussrohren zu finden. Die Jungvögel (7-14 Eier) schlüpfen nach gut 30 bis 35 Tagen Brutdauer Ende Juni. Nach dem Schlüpfen verlassen die Küken sofort das Nest und flattern mit ihren Flügelstümpfen unbeholfen ins Wasser. Die Jungen wachsen schnell heran und können schon nach einigen Tagen selbstständig schwimmen und tauchen.

Der Gänsesäger frisst vor allem kleine und junge Fische. Teilweise steht der Vogel unter Verdacht, am Rückgang einzelner Arten mit verantwortlich zu sein, dies wurde aber bisher noch nicht wissenschaftlich bestätigt. Gänsesäger sind häufiger auf Seen als auf Flüssen, da sie eine weite Fluchtdistanz bevorzugen.

Im Tierpark Goldau kann man die Gänsesäger auf dem Waldweiher beobachten. Bei der Kormoranfütterung versuchen die Tiere manchmal, die nicht für sie bestimmtem Fische abzufangen.
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Datum: 24. März 2014 Author: Natur- und Tierpark Goldau