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Jungtiere 2011  
   






Siebenschläfer

4 junge Siebenschläfer (September)

Siebenschläfer sind, wie der Name schon andeutet, Winterschläfer. Im Allgemeinen suchen diese Tiere ab Oktober einen geschützten Ort (z.B. eine natürliche Baumhöhle) auf und überwintern dort bis Mitte oder Ende Mai – also sieben Monate. Auffällig ist, dass Siebenschläfer im Sommer gerne auch mal in Nistkästen, Scheunen oder Waldhütten leben, für den Winterschlaf verlassen sie diese künstlichen Schlaforte jedoch immer. Die Fortpflanzungsperiode findet von Mai bis August statt. Nach einer Tragzeit von 30-32 Tagen bringt das Weibchen einen einzigen Wurf mit durchschnittlich 5-7 Jungen zur Welt.

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Evolèner

Junges Stierenkalb (September)

Das Evolèner Rind ist eine sehr alte Rasse des Wallis. Die Ahnen der Evolener Rinder sollen bereits durch die Römer in diese Gegend gebracht worden sein. Die Walliser Kühe fechten in teils lang anhaltenden Kämpfen die Rangordnung untereinander aus.
Das junge Evolèner Stierenkalb ist am 14. September auf die Welt gekommen und kann beim Haustierpark (neben der Bär-Wolfanlage) beobachtet werden.

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Murmeltiere

Junge Murmeltiere (8. Juli)

Das Alpenmurmeltier, ein entfernter Verwandter des Eichhörnchens, ist über die gesamte Alpenregion verbreitet.

Im Tierpark Goldau hat sich unsere Murmeltierfamilie ein eigenes, weit verzweigtes Höhlenlabyrinth gegraben. Wie der regelmässige Nachwuchs zeigt, scheint sie sich sehr wohl zu fühlen. Besuchen Sie das Murmeltier in der Nähe des Eingangs!

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Sikahirsche

Junge Sikas (im Juni)

Der Sikahirsch ist ursprünglich in Südostasien und Japan beheimatet, von wo er nach Europa eingeführt und fast weltweit verbreitet wurde. In West- und Mitteleuropa ist er in freier Wildbahn wie auch in Wildgehegen anzutreffen. 1941 drangen erstmals Tiere von Deutschland her in die Schweizer Wälder vor.
Im Tierpark Goldau können die jungen Sikahirsche in der Freilaufzone beobachtet werden.


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Weisser Barock-Esel

"Chicco", der junge Barock-Esel (12. Juni 2011)

Wichtige Geburt im Natur- und Tierpark Goldau
„Chicco“, ein kleiner Weisser Barock-Esel ist am Pfingstwochenende zur Welt gekommen. Von dieser Rasse gibt es weltweit nur noch einige Dutzend Tiere.


Unseren jungen Barock-Esel finden Sie im Haustierpark neben der Bär-Wolf-Gemeinschaftsanlage.
Wie alle anderen Eselarten stammt auch der Barock-Esel von den heute fast ausgestorbenen Somali-Wildeseln in Nordafrika ab.

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Bilder für die Presse:  Bild 1  /  Bild 2  /  Bild 3
Newsletter: Junger Barock-Esel








Steinbock

Junger Steinbock (19. Mai 2011)

Die weiblichen Tiere (Steingeissen) sind bedeutend zierlicher als die Böcke. Ihre Hörner werden lediglich 35cm lang, sind dadurch aber nützlicher für die Verteidigung gegen Feinde und aufdringliche Artgenossen. Der Kopf wird dabei gesenkt, so dass die spitzen Enden nach vorne schauen.
Anhand der am Horn gebildeten Jahresringe lässt sich das Alter der Steinböcke bestimmen, die Knoten oder Schmuckwülste auf der Vorderseite entstehen in der Regel zweimal jährlich.

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Schwarzhalsschwan

4 junge Schwäne (26. April 2011)

Zum Verbreitungsgebiet des Schwarzhalsschwanes zählen vor allem die südlichen Gebiete Südamerikas. Während die südlicheren Populationen im Winter weiter nach Norden ziehen, sind die meisten nördlichen Populationen ganzjährig ansässig.
Brütende Schwarzhalsschwäne beanspruchen ein grosses und streng abgegrenztes Revier. Sie leben ausserhalb der Brutzeit gesellig, während der Brut verhalten sich die Vögel aber allgemein sehr territorial und aggressiv.


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Mufflon

Junge Mufflons in der Freilauzone (im April 2011)

Das Mufflon ist das kleinste Wildschaf und so nahe mit unseren Hausschafen verwandt, dass man sie problemlos miteinander kreuzen könnte. Wie die Hausschafe sind auch Mufflons sehr gesellige Tiere und tagaktiv.

Sie leben in grossen, gemischten Herden zusammen, lediglich im Sommer sondern sich die Männchen (so genannte Widder) einzeln oder in Gruppen ab.


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Kolkrabe

4 junge Kolkraben (22. März 2011)

Der grösste Singvogel der Welt sieht zwar wie die bekannte Krähe aus, ist jedoch bedeutend scheuer. Kolkraben meiden meist menschliche Siedlungen.

Kolkraben sind ausserordentlich gute Mütter, welche ihren Jungen sogar das „Bett machen“, indem sie je nach Temperatur das Nest unterschiedlich auspolstern. In der Regel legt das Weibchen im Februar vier bis sechs Eier. Während es brütet, wird es vom Männchen gefüttert. Die Jungen schlüpfen nach höchstens drei Wochen und verlassen nach gut eineinhalb Monaten das Heim.

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Hausschwein

14 Ferkel (11. März 2011)

Das Hausschwein ist eines der am längsten domestizierten Haustiere der menschlichen Zivilisationsgeschichte – seit ca. 9000 Jahren.
Das weibliche Schwein heißt Sau und das männliche wird Eber genannt. Jungtiere nennt man Ferkel.

Unsere Muttersau „Heidi“ hat am 11. März 14 Ferkel zur Welt gebracht. Die jungen Racker werden bald herumdüsen und können beim Haustierzoo (gegenüber der Bär-Wolfanlage) beobachtet werden.

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Bartgeier

Bartgeier-Küken (4. März 2011)

Am 4. März ist ein junger Bartgeier auf die Welt gekommen und kann in der Schauvoliere im Park auf einem Bildschirm von unseren Besuchern beobachtet werden.

Mit einer beeindruckenden Spannweite bis zu dreieinhalb Metern übertrifft der Bartgeier in der Grösse sogar den Steinadler. Der grösste ein-heimische Vogel ist aber ganz harmlos. Wie alle Geier ernährt er sich ausschliesslich von Aas. Zudem ist er auf Knochen spezialisiert, die etwa 80% seiner Nahrung ausmachen.

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Zwergziege

Junge Zwergziegen (25. Februar 2011)

Nach neuesten Erkenntnissen gehören Wildziegen zu den ersten Wildtieren, die vor mehr als 10'000 Jahren im Vorderen Orient vom Menschen gezähmt wurden. Die Zwergziegen sind eine Unterart der Milchziegen und ursprünglich in Afrika beheimatet, wo sie noch bis heute als das meistverbreitete Haustier gehalten werden.

Im Tierpark Goldau treffen Sie unsere Zwergziegen in einem für Kinder zugänglichen Gehege auf dem Rundgang durch den Park an. Dort können sie gestreichelt und gefüttert werden.

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Wildschwein

Junge Wildschweine (14. Februar 2011)

Wildschweine sind sozial lebende Tiere. Die Weibchen (Bachen) und Jungtiere (Frischlinge) bilden zusammen einen Familienverband (Rotte), der vom ältesten und erfahrensten Weibchen angeführt wird. Die männlichen Tiere (Keiler) leben fast das ganze Jahr als Einzelgänger. Nur im Winter treffen sie zur Paarung zu den Rotten. Im Tierpark Goldau lebt der Keiler fast das ganze Jahr zusammen mit der Rotte.

Im Tierpark trifft man die Wildschweine auf dem Rundgang in einem grossen Gehege gegenüber der Bartgeiervoliere.

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