Der
fast durchgehend grau gefärbte Siebenschläfer fällt
durch seinen buschigen Schwanz und die schwarzen Knopfaugen
auf. Trotzdem gehört dieses hübsche Tier eher zu
den unbekannten Bewohnern unserer Wälder. Dies mag zum
einen daran liegen, dass Siebenschläfer nachtaktiv sind,
zum andern, dass sie kaum je auf den Boden herunter steigen,
sondern in den Bäumen und Büschen leben.
Siebenschläfer sind, wie der
Name schon andeutet, Winterschläfer. Im Allgemeinen suchen
diese Tiere ab Oktober einen geschützten Ort (z.B. eine
natürliche Baumhöhle) auf und überwintern dort
bis Mitte oder Ende Mai – also sieben Monate. Auffällig
ist, dass Siebenschläfer im Sommer gerne auch mal in
Nistkästen, Scheunen oder
Waldhütten leben, für den Winterschlaf verlassen
sie jedoch immer die künstlichen Schlaforte. |