Baummarder

Es ist nicht der Baummarder, der gerne einmal Autokabel anknabbert.

Baummarder
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Baummarder

Baummarder
MARTES MARTES

Der Baummarder ist ein typischer Waldbewohner, der sich häufig in Baumkronen aufhält und dort auf Jagd geht. Er ist ein hervorragender Kletterer und kann akrobatisch von einem Ast auf den nächsten springen. Sein langer buschiger Schwanz hilft ihm dabei, das Gleichgewicht zu halten. In luftiger Höhe sucht der Baummarder Höhlen oder verlassene Nester von Eichhörnchen, um sich dort zu verstecken und seine Jungen aufzuziehen. Bei drohender Gefahr trägt die Mutter ein Junges nach dem anderem zu nächsten Versteckt. Während dem Tragen, bei welchem die Mutter das Junge durch einen Nackenbiss festhält, verfällt das Jungtier in die sogenannte «Tragstarre».

Durch sein dichtes Winterfell ist der Baummarder im Winter gut gegen die Kälte geschützt. Trotzdem hält er sich zur kalten Jahreszeit häufiger am Boden auf, um dort unter herumliegenden Stämmen Schutz vor der Kälte zu suchen.

Der Baummarder ist nicht derjenige, der Autokabel durchbeisst; diesen Schaden verursachen Steinmarder. Durch die Fellfarbe können diese beiden Arten gut unterschieden werden: Die Kehle und Teile des Brustbereichs des Baummarders sind gelblich gefärbt – im Gegensatz zum Steinmarder, bei welchem dies weisslich gefärbt ist.

Zusammenhängender Wad ist wichtig für Baummarder, um sich frei bewegen und so im Kronenraum auch Strassen überqueren zu können. Fragmentierung wie auch Entfernung von Bäumen am Strassenrand stellen den Baummarder vor immer grössere Probleme.

Im Natur- und Tierpark Goldau gibt es ein Baummarderhaus, welches Sie in der Nähe der Gämsen und Steinböcken finden.