Generelle Maskenpflicht im Tierpark

Der Bund hat die Maskenpflicht per 29. Oktober 2020 verschärft.

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Distelfink

Der Distelfink ist auch unter dem Namen «Stieglitz» bekannt.

Distelfink

Distelfink
CARDUELIS CARDUELIS

Der Distelfink ist ein farbenfroher Fink und leicht anhand der rot gefärbten Stirn und Kehle, der weiss gefärbten Wangen und des gelben Flügelbands zu erkennen. Da er sich im Sommer und Herbst oft auf Disteln aufhält und dessen Samen frisst, erhielt er den passenden Namen «Distelfink». Da sich sein Kontaktruf wie «stiglit» anhört, ist er auch unter dem Namen «Stieglitz» bekannt.

Während der Brutsaison des Distelfinken von April bis August sind zwei Bruten möglich. Da er gegenüber Artgenossen kaum territorial ist, bildet er auch Brutgruppen. Die Nester werden überwiegend in Bäumen oder höher gelegen Stellen von Büschen gebaut. Nach dem Schlüpfen werden die Jungen erst nur von dem Weibchen gefüttert, welches die Nahrung wiederum vom Männchen erhält. Sobald die Jungvögel die Augen öffnen, werden sie von beiden Elternteilen gefüttert.

Der Distelfink fand auch in der Mythologie seinen Platz. Im Mittelalter wurde ihm nachgesagt, als Talisman vor der Pest zu schützen. Und gemäss einer Sage ist er so bunt, weil er bescheiden in der hintersten Ecke war, als Gott die Farben verteilte. Und als er ganz zum Schluss an der Reihe war, hatte Gott keine Farbe mehr und suchte aus jedem Topf noch einen kleinen Farbtupfer.

Im Natur- und Tierpark Goldau teilt sich der Distelfink eine Voliere mit Vögeln aus demselben Lebensraum. Zu finden ist die gefiederte Gemeinschaft rechts neben dem Eingang.

 

Weitere Informationen zum Distelfink gibt es im Zootier-Lexikon.