Eichhörnchen

Eichhörnchen sind die anonymen Gärtner unsere Wälder.

Eichhörnchen

Eichhörnchen
SCIURUS VULGARIS

Oft findet man bei uns in den Wäldern nur die Spuren der Eichhörnchen; abgenagte Tannzapfen oder Schalen von Haselnüssen und Eicheln liegen unter einem Baum verstreut. Wer im Natur- und Tierpark Goldau die Augen offen hält, sieht sicher einmal ein Eichhörnchen geschwind wie ein Blitz einen Baum hinaufrennen oder sogar eine Walnuss fressen.

Sie sind immer fleissig dabei, Futter zu finden und vergraben dieses im Herbst, damit sie im Winter genügend Nahrung haben. Da aber nicht immer alles widergefunden wird, wachsen im nächsten Frühling daraus neue Pflanzen. Gerade die Bäume mit grossen Samen, die nicht mit dem Wind verbreitet werden können, sind auf diese passive Pflanzung angewiesen. So profitieren die Bäume vom Hunger der Eichhörnchen. Eine solche Zusammenarbeit nennt man Symbiose.

Auch im Natur- und Tierpark Goldau leben «wilde» Eichhörnchen. Da sie durch die Besuchenden oft gefüttert werden, sind sie viel zutraulicher als ihre Artgenossen in anderen Wäldern. Oft kann man sie (oder ihre Spuren bestehend aus Walnusshälften) bei einem Vogelhaus in der Nähe der Eulenvoliere sehen.