Kein Covid-Zertifikat für den Tierpark-Besuch benötigt

In den Innenräumen des Restaurants Grünen Gans wird ein Zertifikat benötigt – die Abholung von Speisen und Getränken sowie die Konsumation auf den Terrassen ist ohne Zertifikat möglich.
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Evolèner Rind

Diese speziellen Rinder wurden im Wallis gezüchtet und erhielten ihren Namen vom gleichnamigen Dorf im Val d’Hérenes.

Evolener-Kalb

Evolèner Rind
BOS PRIMIGENIUS F. TAURUS

Das Evolèner Rind mit seinem typischen „Stern“ – dem weissen Fleck auf der Stirn – ist eine alte Schweizer Nutztier-Rasse. Die Tiere sind meistens rot, seltener schwarz oder braun gefärbt.

Das soziale Leben in der Herde wird bei den Rindern durch eine klare Rangordnung geregelt, welche durch Drohgebärden und kleinen Stössen mit dem Kopf immer wieder neu ausgemacht wird.

Rinder gehören zur Gattung der Wiederkäuer: Das Futter wird geschluckt und später wiedergekaut. Die Tiere besitzen ein ausgeklügeltes Verdauungssystem mit mehreren Mägen. Mit Hilfe von unzähligen Mikroorganismen im Verdauungstrakt können die Rinder aus den für den Menschen unverdaulichen Rohfasern (Zellulose) Energie und Eiweiss gewinnen.

Genau wie ihre kämpfenden Verwandten, die Eringer, wurden die Evolèner im Wallis gezüchtet und dort Mitte des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal erwähnt. Im 20. Jahrhundert geriet die robuste und berggängige Rasse in Vergessenheit, bis sie kurz vor dem Verschwinden stand. Dank engagierten Züchtern und Pro Specie Rara erholt sich der Bestand seit den 1990er Jahren wieder.

Der Natur- und Tierpark Goldau leistet mit der Haltung und Zucht von Evolèner Rindern einen Beitrag zum Erhalt dieser alten Schweizer Rasse.

Aktuell wird der Bereich des Haustierparks frisch gestaltet.
Auf dem Areal «Grosswijer» entsteht ein neuer Nutztierpark mit Bauernhof und eine Weiherlandschaft für Wildtiere wie Storch, Kranich und Amphibien. Aus diesem Grund sind aktuell keine Evolèner Rinder im Tierpark Goldau zu sehen – sie sind temporär ausgezogen und werden nach der Fertigstellung der Bauarbeiten wieder einziehen.

Informationen zum Projekt «Grosswijer» finden Sie HIER.