Grünfink

Der Grünfink gehört zu den Profiteuren der immer grösseren menschlichen Siedlungen und den Winterfutterplätzen.

Grünfink

Grünfink
CARDUELIS CHLORIS

Ursprünglich lebte der Grünling, wie der Grünfink auch genannt wird, an Waldrändern, in Lichtungen und lockeren Gehölzen, wo er in Nadelbäumen, Efeu oder dichtem Laubwerk brütete. Dank den Obstkulturen, Gärten, Friedhöfen, Parks und Alleen ist er im Laufe der Zeit bis mitten in dicht bewohnte Städte vorgedrungen. Er ist sehr anpassungsfähig – in Höhen über 900 Meter über Meer kommt er jedoch eher selten vor.

Heutzutage ist dieser kleine Singvogel einer der häufigsten in Städten und Dörfern. Der olivgrüne Vogel mit den gelben Flügelbinden und Schwanzkanten lebt gerne in den Hecken, Büschen und Bäumen von Siedlungen, wo er sich im Winter an den Futterplätzen satt frisst. Dank seinem spitzen und kegelförmigen Schnabel kann er allerlei Schoten, Kerne und Früchte öffnen. Besonders gerne hat er das Fleisch und die Samen der Hagebutte, im Winter ernährt er sich von ölhaltigen Samen und Früchten. Am Futterplatz verschmähen sie deshalb auch die fetthaltigen Meisenknödel nicht. Aufgrund seines kräftigen Körperbaus kann es vorkommen, dass er die anderen Vögel am Winterfutterplatz vertreibt.

Im Natur- und Tierpark Goldau können die Grünfinken in der Voliere gleich bei der Kasse beobachtet und ihrem Gesang gelauscht werden.