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Hawaiigans

Die Hawaiigans gilt als die seltenste Gänseart der Welt.

Hawaiigans
Hawaiigans

Hawaiigans
BRANTA SANDVICENSIS

Hawaiigänse leben auf den hawaiianischen Inseln auf Lavafeldern in bis zu 2000 Metern Höhe. Ihre Nester bauen sie in gescharrten Erdmulden und legen sie mit Pflanzenteilen und Daunen aus. In den wohlgehüteten Nestern wachsen die Junggänse über zwei Monate heran. Die langen Nächte des Hawaii-Winters führen dazu, dass sich die Federn der Junggänse erst nach fünf Wochen zeigen. Wenn die Jungen in den Sommermonaten flugfähig werden, ziehen die Gänse scharenweise in tiefer gelegene Gebiete.

War die Hawaiigans Ende des 18. Jahrhunderts noch recht häufig vertreten, lebten um 1950 nur noch 35 Tiere in Freiheit. Die Jagd sowie durch den Menschen eingeführte tierische Feinde wie Hunde, Katzen, Ratten und Schweine führten zu dieser drastischen Reduktion. Dank Zuchtmassnahmen von Zoos und verschiedenen Wiederansiedelungsprojekten konnte die Hawaiigans jedoch vor dem Aussterben gerettet werden.

Im Natur- und Tierpark Goldau finden Sie die Hawaiigans auf dem Rundgang um den Blauweiher. Unsere Hawaiigänse halten sich auch besonders gerne auf den Wegen auf, vor allem in der Nähe des Bergsturzkafis.

 

Weitere Informationen zur Hawaiigans gibt es im Zootier-Lexikon.