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Kranich

Kranich führen im Frühling spektakuläre Balztänze auf.

Graukranich
Kranich
Kranich

Kranich
GRUS GRUS

Der hellblaugraue Kranich gehört seit jeher zu den besonders verehrten Vögeln. Zum einen wegen seines majestätischen Schreitgangs und seinem speziell gefärbten Federkleid mit schwarzem Hals und rotem Scheitel, zum anderen wegen seiner Lebensweise. Kraniche binden sich nämlich lebenslänglich an ihren Partner und kehren meist an die gleichen Brutplätze zurück. Daher steht der Kranich für Treue.

Im Frühling führen die Kraniche spektakuläre Balztänze auf – vermutlich, um die Partnerschaft immer wieder zu bekräftigen. Dabei springen sie mit offenen Flügeln in die Luft, lassen einen trompetenähnlichen Ruf ertönen, verbeugen sich und umkreisen einander. Dieses Verhalten kann teilweise auch ausserhalb der Paarungszeit beobachtet werden.

Normalerweise legen Kraniche zwei Eier und beide Geschlechter beteiligen sich beim Nestbau und der Aufzucht. Sind die Jungtiere geschlüpft, verlassen sie nach einem Tag das Nest und folgen den Eltern, wobei immer ein Elterntier ein Junges führt.

Im Oktober und November ziehen die europäischen Tiere auf einem schmalen Zugkorridor in den Süden nach Spanien, Südfrankreich und Nordwestafrika, wo sie den Winter verbringen. Tatsächlich überwintern teilweise auch in der Schweiz Einzeltiere. Die Rückreise treten sie im Februar und März an. Kraniche gehören in Europa zu den gefährdeten Brutvögeln.

Im Natur- und Tierpark Goldau finden Sie die Kraniche am Blauweiher, nahe der kleinen Brücke.

 

Weitere Informationen zum Grauen Kranich gibt es im Zootier-Lexikon.