Generelle Maskenpflicht im Tierpark

Der Bund hat die Maskenpflicht per 29. Oktober 2020 verschärft.

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Reh

Das Reh ist die kleinste einheimische Huftierart.

Reh
Weisses Reh von Goldau mit seinen Artgenossen
Reh
Weisses Reh von Goldau
Reh

Reh
CAPREOLUS CAPREOLUS

Rehe sind in der Schweiz weit verbreitet, die grösste Bestände findet man im Mittelland und in den Voralpen. Die Paarungszeit der Rehe ist im Sommer; an schönen Sommerabenden kann man im Wald das «Bellen» der Rehböcke manchmal von weitem hören. Sie rufen damit ihren Anspruch auf ein Revier in die Dämmerung hinaus.

Die Weibchen setzen meist zwei Jungtiere (Kitze) im Frühjahr des folgenden Jahres ab. Diese verbringen die ersten Lebenswochen versteckt im hohen Gras oder Dickicht. Mit ihrem weiss gefleckten Fell sind sie optimal getarnt. Das Muttertier kehrt nur zum Säugen zu ihren Jungtieren zurück.

Rehe sind Feinschmecker und ernähren sich von vielen verschiedenen Pflanzen, die sie genau auswählen. Wichtig ist vor allem eine nährstoffreiche und leicht verdauliche Nahrung. Neben Kräutern und Gräsern gehören auch verholzte Triebe von Sträuchern und jungen Bäumen auf ihren Speisezettel. Die Rehe sind deshalb anspruchsvolle Pfleglinge und können im Natur- und Tierpark nicht in der Freilaufzone gehalten werden.

Im Natur- und Tierpark sind die Rehe in einer Anlage am Rande des Panoramaplatzes.

Aktuell lebt ein weisses Reh im Tierpark, seine Geschichte finden Sie HIER.

 

Weitere Informationen zum Reh gibt es im Zootier-Lexikon.