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Singschwan

Ihren Namen bekamen die Singschwäne wahrscheinlich infolge ihres lauten und durchdringenden Rufs.

Singschwan
Singschwan
Singschwan
Singschwan
Singschwan

Singschwan
CYGNUS CYGNUS

Singschwäne sind sehr elegante weisse Schwäne, die leicht vom einheimischen Höckerschwan unterschieden werden können: Ihr Schnabel ist gelb anstatt rot und der lange Hals ist in der Schwimmhaltung nie gekrümmt.

Ihr Balzverhalten könnte zum berühmten Ballett «Schwanensee» inspiriert haben: Mit weit offenen Flügeln umkreisen sich die Tiere, oft begleitet durch lautes Rufen. Dieser «Tanz» führt schliesslich zur Paarung.

Haben sie sich gefunden, bleiben Singschwäne ihr ganzes Leben zusammen. Mitte Mai werden 4 – 7 Eier in ein riesiges, gepolstertes Bodennest am flachen Ufer gelegt. Die Jungen schlüpfen nach einer Brutdauer von rund 31 – 42 Tagen und werden rund zwei bis drei Monate von den Eltern geführt. Um Brut und Aufzucht der Jungen kümmern sich beide Elternteile, die Familien bleiben in der Regel jeweils bis Ende Winter zusammen.

Im Natur- und Tierpark Goldau können Sie die Singschwäne auf dem Waldweiher entdecken. Zu Fütterungszeiten kann ihr lauter Ruf manchmal weit über den Tierpark hinaus gehört werden.

 

Weitere Informationen zum Singschwan gibt es im Zootier-Lexikon.