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14. März 2019

Auf Nachtpirsch im Tierpark

Die Vollmondführung im Natur- und Tierpark Goldau ist ein besonderes Erlebnis. Mit allen Sinnen streifen die Gäste durch die Felslandschaft und erleben den Tierpark von seiner geheimnisvollen Seite. Nach der Führung werden die Highlights des Abends bei einem leckeren Fondue Chinoise besprochen.

Es ist Abend und die letzten Tagesbesucher haben den Natur- und Tierpark Goldau verlassen. Die tagaktiven Tiere bereiten sich auf die Nacht vor und es wird dunkel im Bergsturzgebiet. Doch die Ruhe trügt, eine Gruppe dick eingemummter Gäste hat sich am Tierparkeingang versammelt. Bereits hinter dem Eingangstor wartet die erste Überraschung: Aus einer dunklen Ecke watschelt unverhofft eine Gruppe Gänse und wundert sich lautstark über die späten Besucher. Nachdem sich das eine oder andere klopfende Herz wieder beruhigt hat, zieht die Gruppe unter der Leitung erfahrener Rangerinnen und Rangern los. Der aufgehende Vollmond taucht die schroffe Landschaft des Bergsturzgebietes in ein sanftes Licht und die Besuchenden lauschen mit angehaltenem Atem den unbekannten Geräuschen. Plötzlich bleiben die Ranger unter einem Baum stehen. Im Kegel der Taschenlampe beginnt sich tatsächlich etwas zu bewegen und eine Gruppe Hühner guckt neugierig auf die staunenden Gäste hinunter.

Der verschlungene Weg führt weiter zu den Wildschweinen, die sich gemächlich grunzend einen Schlafplatz suchen und zu den imposanten Wisenten, die vor dem Einschlafen noch einen letzten Nachthappen zu sich nehmen. Die nächste Überraschung wartet zwei Kurven weiter; hinter einem Felsen tauchen plötzlich fast fünfzig schlanke Gestalten aus der Dunkelheit auf. Im Licht der Taschenlampen leuchten die Augen der Tiere mystisch und sorgen für grosses Staunen. Besucher und Sikahirsche beäugen einander neugierig, bis die Herde weiterzieht und die Gruppe Menschen allein auf den Wegen zurücklässt. Ein ganz besonderes Erlebnis ist der Besuch der begehbaren Eulenvoliere: Die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere fliegen lautlos über die Köpfe der Besuchenden und sorgen bei der einen oder anderen Person für einen Gänsehautmoment.

Ein Abendkonzert mit rationalem Hintergrund

Aus der Dunkelheit erklingt ein fast schon unheimliches Konzert, denn an diesem Abend haben die Gäste Glück und erleben ein absolutes Highlight. Zuerst leise und dann immer lauter schwingt das Heulen der Wölfe durch die Bergsturzlandschaft. Entgegen des weit verbreiteten Mythos heulen die Wölfe aber nicht den Vollmond an, vielmehr stärkt das gemeinschaftliche Wolfsgeheul den Zusammenhang des Rudels. Jedes Mitglied des Rudels zeigt durch das Heulen seinen Standort an und die Wölfe sammeln sich zur gemeinsamen Jagd. Mit diesem eindrücklichen Erlebnis endet die Führung und die Gäste lassen den Abend beim gemütlichen Fondue Chinoise ausklingen.

Am 21. März ist der nächste Vollmond – und die nächste Vollmondführung im Natur- und Tierpark Goldau. Weitere Informationen und Anmeldung auf www.tierpark.ch.

Konzert der Wölfe:

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