Hausschwein

Das Schwein wurde vor etwa 10’000 Jahren domestiziert und auf Grösse gezüchtet, um möglichst grosse Schweine für die Fleischproduktion zu erhalten.

Hausschwein

Hausschwein
SUS SCROFA DOMESTICUS

Hausschweine unterscheiden sich mit der in der Regel rosa gefärbten Haut und dem Ringelschwanz äusserlich klar von den Wildschweinen, ihren Vorfahren. Was ihr Verhalten betrifft, sind sich die beiden jedoch sehr ähnlich. Falls es die Haltung zulässt, stöbern Hausschweine mit ihrer ausgezeichneten Nase im Boden nach Futter und bauen aus Ästen einen Unterschlupf für ihre Jungen. Ausserdem schliessen sie sich zu Familien zusammen und trennen Kot- und Liegeplatz voneinander ab. Das sind alles Verhaltensweisen, die auch beim Wildschwein beobachtet werden können.

Das Schwein wurde vor etwa 10’000 Jahren domestiziert (gezähmt) und auf Grösse gezüchtet, um möglichst grosse Schweine für die Fleischproduktion zu erhalten. Sie besitzen daher auch bis zu 4 Rippenpaare mehr als Wildschweine. Das Schwein wird aber nicht nur zur Fleisch- und Fettproduktion verwendet. Heute werden praktisch alle Bestandteile eines Schweins genutzt: Die Haut wird als Leder weiterverarbeitet, aus den Borsten stellt man z.B. Pinsel und Bürsten her und aus den Knochen kann Gelatine gewonnen werden, welche man in unzähligen Produkten und Lebensmitteln wiederfindet.

Im Haustierpark des Natur- und Tierpark Goldau leben unsere Hausschweine ihre wilde Seite aus und lassen sich beim Wühlen in der Erde und beim Suhlen im Schlamm beobachten. Letzteres tun sie übrigens nicht nur aus Spass. Da Schweine nicht schwitzen können, kühlen sie so ihren Körper ab und reinigen sich gleichzeitig von Parasiten.